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ZOOM 2018 wieder unter den 10 besten Kinos in NRW!

Nach dem großen Erfolg bei der Kinoprogrammpreis-Verleihung der Bundeskulturministerin Ende Oktober konnte sich das Brühler ZOOM Kino jetzt auch am 6.11. über eine tolle Auszeichnung auf Landesebene freuen.

Jedes Jahr im Herbst zeichnet die Film- und Medienstiftung NRW Kinos aus, die im Vorjahr mit ihrem Programm und ihrer Auswahl an deutschen und europäischen Filmen und besonderen Kinder- und Jugendfilmen überzeugen konnten. Insgesamt wurden bei der 28. Kinoprogrammpreis-Verleihung dieses Jahr 64 NRW-Kinos bedacht. Die Brühler Kinomacher erhielten für ihr Jahresprogramm 12.000 Euro: 10.000 für das Hauptprogramm und 2.000 Euro extra für das Kinder- und Jugendfilmprogramm. ZOOM gehört damit wieder zu den zehn besten Kinos im Land.

"Kein Bundesland verfügt über eine so vielfältige und lebendige Kinolandschaft und eine so große Anzahl an Leinwänden wie NRW. So ist es immer wieder eine große Freude, an diesem Abend die besonders engagierten Kinobetreiberinnen und Kinobetreiber zu ehren und gemeinsam mit prominenten Paten, Produzenten und Verleihern und der Politik Danke zu sagen − für ihre profilierten Programme und ihren leidenschaftlichen Einsatz für Film und Kino“, so Petra Müller, Geschäftsführerin der Film- und Medienstiftung NRW. „Herzlichen Glückwunsch an alle Preisträgerinnen und Preisträger!"

Foto: Hans-Jörg Blondiau vom ZOOM Kino in Brühl, die Schauspieler Peter Lohmeyer, Hans Löw („In my Room“) und Emilio Sakraya („Club der roten Bänder – Wie alles begann“) / ©Claudia Ast / Film- und Medienstiftung NRW

ZOOM Kino auch 2018 bundesweit ausgezeichnet

Es sind die Programmkinos und Filmverleiher, deren Arbeit so manch unvergesslicher Kinoabend zu verdanken ist. Kulturstaatsministerin Grütters hat sie jetzt in Münster mit den Kinoprogramm- und Verleiherpreisen ausgezeichnet.

Mit dabei auch dieses Jahr wieder das Brühler ZOOM Kino, das Preise von insgesamt 15.000 Euro für das Gesamtprogramm 2017 und auch das besondere Engagement für den Kurzfilm entgegennahm. "Wir brauchen die Begeisterung der Filmkunstverleiher und Kinobetreiber für die 'Perlen' des Filmschaffens, ihre kundige Programmarbeit und den Mut zum ökonomischen Risiko, damit der Film auch als Kulturgut - und nicht allein als Wirtschaftsprodukt - eine Zukunft hat", betonte Grütters. Filmtheater stärkten mit ihrem Programm die Fähigkeit einer Gesellschaft zur Reflexion und Verständigung und damit gewissermaßen auch die gesellschaftliche Immunabwehr gegen populistische Vereinfacher. Mit den Preisen für die Programmkinos fördert der Bund die Vielfalt von Filmkunst in Deutschland…und Brühl.

Foto: Kulturstaatsministerin Monika Grütters freut sich mit Sabine Gloystein, Vorstandsmitglied vom ZOOM Kino (2017)

Shorts Attack! Konfrontationen

Kurzfilmprogramm am 28.11. um 20:15 Uhr im ZOOM-Kino. Mit Moderation, Freigetränk in der Pause und anschließender Abstimmung des Publikums. Dabei wählen die Besucher ihre Favoriten auf vorbereiteten Stimmzetteln.

10 Kurzfilme in 80 Minuten: Superman hilf! In Superperson hat er aber erst mal ein Modeproblem. Derweil wird in einem Kloster versehentlich eine Marienstatue kaputt gemacht (Ave Maria), in Indien sind Hautfarben ein Hit (Brown numbers), in Frankreich gibt es Unruhen (Riot), im Balkan versöhnen sich Religionsführer (Bon Voyage) und in Deutschland sitzt ein Volltrottel im Bus (Ausstieg rechts).

Desweiteren gebiert sich Trump an der mexikanischen Grenze wie ein Monster (Mamon), Flüchtlinge suchen den Weg nach Europa (Zwischen den Fronten), Kinder erproben spielerisch das Erwachsenendasein (Gamechanger) und überhaupt: Kinder sollten mehr Waffen tragen!

Konfrontationen gegen Gewalt und Intoleranz ist in Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung seit 2001 ein Wettbewerb des interfilm Festivals in Berlin.

Hier noch die Ergebnisse der Zuschauer-Abstimmung vom 31.10.:
Platz 1: Romeo and Juliet mit der Note 1,3
Platz 2: Kvinnokraft mit der Note 1,5
Platz 3: Verzaubert mit der Note 1,9
Platz 3: Caravan mit der Note 1,9

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80 Jahre Reichspogromnacht

Erinnerung sichtbar machen - 80 Jahre Reichspogromnacht

In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 brannten jüdische Synagogen und Geschäfte in ganz Deutschland, auch in Brühl. Um das mahnende Gedenken an diese verhängnisvolle Nacht wachzuhalten und als Bekenntnis gegen alle heutigen Formen von Antisemitismus, Ausgrenzung, Faschismus und Terror, beteiligt sich auch ZOOM an dem bundesweiten Projekt "Erinnerung sichtbar machen" mit sonntäglichen Matineevorstellungen. Schulvorstellungen der Filme während der Woche sind nach Absprache möglich.

Im ersten Film am Sonntag, den 4.11. beleuchtet der Filmmacher Dr. Heribert Blondiau die Brühler Ereignisse während der Pogromnacht vor 80 Jahren anhand von Erinnerungen der letzten Zeitzeugen. Der Eintritt ist frei. Der Regisseur Heribert Blondiau wird anwesend sein.

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Regisseurin am 5.12. bei ZOOM zu Gast

Der Film 'Draußen' porträtiert vier Obdachlose, die in Köln auf der Straße leben. Ausgehend von persönlichen Gegenständen, die aufgeladen sind mit Erinnerungen und Emotionen, öffnet der Film das Tor zu einer Welt, die sonst verschlossen bleibt. Der Film regt nicht nur zu einem Perspektivwechsel an, sondern zeigt vier Obdachlose, die sich ihren Stolz und ihre Würde erhalten haben. Es entwickeln sich verblüffende und anrührende Einblicke in das Leben außerhalb der Gesellschaft. Der Film feierte seine Premiere auf der diesjährigen Berlinale.

Im Anschluss an den Film erwarten wir die Regisseurin Tama Tobias-Macht für ein Gespräch. Die in Israel geborene Filmemacherin und Fotografin, die seit 2005 in Köln lebt und an der KHM studiert hat, beschäftigt sich schon länger mit dem Thema Heim und Heimat. Dafür untersuchte sie schon in mehreren Kurzfilmen unterschiedliche Wohnräume – von der kleinen Mietwohnung direkt an den Bahngleisen, bis hin zur 2000qm Villa. In Draußen stellt sie nun die Frage, was es bedeutet, ohne einen geschlossenen Raum zu leben.

Weitere Infos beim Film

Für ihre künstlerischen Arbeiten wurde sie mit mehreren Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Förderpreis für junge Künstler/innen NRW in der Kategorie Film und Preis für junge Filmkunst, Nationalgalerie Berlin/ Deutschen Filmakademie (Shortlist).

Shut up and play the piano - Regisseur Philipp Jedicke zu Gast

Chilly Gonzales ist preisgekrönter Komponist, Klaviervirtuose und Entertainer. Bei seinen Auftritten stellt er Kammermusik ganz selbstverständlich neben Rap und Elektronik. Der Film folgt Gonzales von seiner Heimat Kanada in den Berliner Underground der späten Neunziger und über Paris in die Konzerthäuser der Gegenwart. Philipp Jedicke verbindet in seinem Regiedebüt mit leichter Hand Archivmaterial, bislang unveröffentlichtes Material aus Gonzales‘ Videe-Archiv mit spielerisch inszenierten Szenen und Interviews mit Weggefährt*innen wie Peaches, Leslie Feist und Jarvis Cocker. Kombiniert mit den energiegeladenen Auftritten von Gonzales gibt es einen hart arbeitenden Entertainer zu entdecken, der immer aufs Neue zu überraschen weiß. Realität und Fiktion werden eins auf einem Trip durch Gonzales' Welt.

Im Anschluss an den Film erwarten wir Philipp Jedicke zum Gespräch. Der freiberufliche Journalist und Postproduktionsleiter arbeitet für verschiedene Fernsehsender, Filmproduktionsfirmen, Zeitungen, Magazine und Websites. Dabei liegt sein Hauptfokus auf den Themen Musik und Kultur. Für sein Regiedebüt begleitete er Gonzales‘ drei Jahre.... mehr Infos beim Film


Foto: Philipp Jedicke © Sergei Gavrylov

Filmreihe Frankreich lacht

Unser Nachbarland ist nicht nur für guten Wein und Käse, sondern auch für seine erfolgreichen Komödien bekannt. In diesem Jahr sind so viele französische Komödien wie schon lange nicht mehr ins Kino gekommen. Von Januar bis September gab es jeden Monat einen neuen Komödienhit zu bewundern. Wir zeigen diesen Monat drei der erfolgreichen Produktionen, über die sich ganz Frankreich amüsierte, und hoffen, dass sie auch bei Ihnen gut ankommen.

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Große ZOOM Party

Die Organisatoren des ZOOM Kinos hatten anlässlich ihrer Auszeichnung als bestes Kurzfilmkino Deutschlands für den 17. März zu einer David-Bowie-Party geladen und fast 600 Brühler kamen und feierten mit. Nach der Präsentation einiger Kurzfilm-Highlights der vergangenen Jahre zählte zu den Höhepunkten des Abends der energiegeladene Auftritt der David-Bowie-Tributeband "Space Oddity" im Jugendkulturhaus Cultra. Über zwei Stunden begeisterten Jakob Hansonis (auch Gitarrist von Herbert Grönemeyer) und seine Band das Brühler Publikum mit ihrem Streifzug durch fünf Jahrzehnte Bowie-Musik. Mit dabei auch Gitarrist und Sänger Pit Hupperten, der als neues Bläck Fööss Mitglied Schlagzeilen machte. Im Anschluss sorgte DJ Rene Pera, u.a. Haus-DJ der Live Music Hall für ausgelassene Tanzstimmung. Auch für ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm hatte ZOOM gesorgt. So konnte man sich vor einer Fotowand mit David Bowie ablichten lassen, einen David Bowie Cocktail schlürfen oder mithilfe einer Virtual Reality Brille erste Schritte auf einem virtuellen Berggipfel wagen. Das Publikum genoss den Abend in bester Laune und freute sich über die Gelegenheit, endlich mal wieder das Tanzbein zu schwingen.

ZOOM Kino: Förderverein wählt neue Leitung

Neue Mitglieder und ein neues Gesicht im Vorstand sind das Ergebnis der jüngsten Jahreshauptversammlung des Fördervereins "Zoom - Brühler Kino Treff". Den Vorsitz übernimmt weiterhin Thorsten Kleinschmidt. Bestätigt und ebenfalls wiedergewählt wurde Monika Bremen. Als neues Mitglied gehört dem Gremium ab nun auch Sabine Gloystein an. Viele kennen sie längst. Denn bereits vor zwölf Jahren startete die Steuerberaterin ihr Engagement fürs Zoom als ehrenamtliche Helferin. Inzwischen kümmert sie sich um die Finanzen des Vereins und wird künftig ebenso die Leitungsarbeit aktiv unterstützen. Zugleich wurde auf der Versammlung nach vielen Jahren engagierter Vorstandsarbeit Sarah Kassan verabschiedet. Sie trat aufgrund beruflicher Veränderungen nicht mehr für den Posten an.

Über steigende Mitgliederzahlen freuten sich alle. Aktuell zählt der Verein 1448 Mitglieder. Aus der Taufe gehoben hatten ihn damals eine Handvoll Filmenthusiasten, als sie begannen, 1986 ersten Vorführungen in der Volkshochschule zu organisieren. Im November 1996 mietete das Zoom für seinen Kinosaal einen Teil des Brühler Rathauses an der Uhlstraße 3 an. Seit dem ist auch das kleine Foyer ein Treff für Kinobesucher und Kinobetreiber gleichermaßen geworden.

"Wir blicken motiviert in die Zukunft", sagte Kleinschmidt. "Dass das Kino immer wieder für die Programmideen auf Landes- und Bundeebene ausgezeichnet wurde, ist für uns Ansporn", so der 32-Jährige. Neben aktuellen Streifen sowie Kinder- und Jugendfilmen sind in dem Saal mit 65 Plätzen thematische Reihen, Kurzfilme oder Werke aus dem Arthousebereich zu sehen.

Derzeit steckt das neue Führungsteam mitten in den Vorbereitungen der großen Zoom-Party am 17. März im Jugendkulturhaus Cultra. Gefeiert wird mit Mitgliedern und Gästen die Auszeichnung des Hauses als Kino mit dem besten Kurzfilmprogramm Deutschlands. Dazu gehört ein Konzert der David-Bowie-Tributeband: Jakob Hansonis & Band "Space Oddity". Hier agiert übrigens als Sänger kein Geringerer als das neue Black Fööss Mitglied Pit Hupperten.

Foto: Neuer Vorstand des Fördervereins "Zoom - Brühler Kino Treff": Thorsten Kleinschmidt, Monika Bremen, Sabine Gloystein (v.l.n.r.)